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| Der deutsche
Fotograf Sascha Hüttenhain verweist uns ungeniert in die Rolle
des neugierigen Voyeurs. Wir sollen uns nicht nur in der
passiven Rolle des zu unterhaltenen Publikums gefallen, sondern
zu Tätern - zu willigen, genußbereiten Mittätern seiner Kunst
werden. er empfiehlt uns aufzuhören, eine Ausstellung
unreflektiert zu konsumieren, um sie anschließend zu vergessen,
denn der Künstler zeigt uns keine Bilderflut voller
durchgestylter Plastik-Schönheiten. Er bringt uns lieber den
Menschen von seiner intimen Seite nahe. Er hält uns mit seinen
sinnlichen Aktfotos den Spiegel vor und läßt uns uns selbst
betrachten, bestaunen, entdecken und führt uns so zu uns selbst
zurück... |
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Mein
Name ist Sascha Hüttenhain.
Ich wurde 1973 geboren und wohne seit dieser Zeit in Siegen/NRW. Mein
fotografisches Hauptthema ist der Mensch. Dabei versuche ich, Ästhetik
und Ausstrahlung in einem Foto zu vereinen. Die Verbindung ästhetischer
Körper mit den scheinbar harten und kantigen Formen der Arbeitswelt ist
eine der Grundintentionen meiner Arbeiten. Diesen Grundgedanken kann ich
am besten in meinen Fotos on Location umsetzen. Hierbei suche ich mir
oft Orte aus, in denen wohl die wenigsten Menschen Fotos schießen würden:
verfallene Gebäude, stillgelegte Industrien, verlassene Orte. Diese
Komponenten passen für mich ideal als Kontrast zum menschlichen Körper.
Dabei arbeite ich meist nur mit dem vorhandenen Licht. In den kalten
Wintermonaten oder bei schlechter Witterung arbeite ich im Fotostudio.
Meine Fotos entstehen immer in Abstimmung mit den Modellen, wobei die
Grundideen von mir vorgeben und während eines Shootings verfeinert oder
erweitert werden.
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digitale-momente.de
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